schmerzerkennung

Alle Säugetiere haben ein etwa gleichartig ausgeprägtes Schmerzbewusstsein, wobei das Rind leider wenig von diesem Schmerz anzeigt. Es soll ein Schutzmechanismus sein, der vor Raubtieren schützt, damit das Rind bei Schmerzzuständen nicht als einfache Beute erkannt wird.

Als Tierhalter besteht neben einer moralischen auch eine gesetzliche Pflicht, Tiere in seiner Obhut nicht ohne einen vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen (Tierschutzgesetz). Darüber hinaus sind Rinder, die Schmerzen haben, weniger leistungsfähig als gesunde. Schmerzmanagement lohnt sich also auch aus ökonomischer Sicht. Akute Schmerzen können dazu führen, dass das Immunsystem geschwächt ist, eine Erkrankung chronisch wird und die Tiere Begleiterkrankungen haben. 

Auch ein zunehmend kritisches Verbraucherbewusstsein bei dem die Konsumenten Produkte aus Haltungssystemen ablehnen, die bei Tieren Schmerzen und Leiden hervorrufen gibt einen guten Grund, Tiere auf Schmerzsignale hin zu beobachten.

Mit der neuen Arbeitsanleitung "Schmerzmanagement" geben wir Ihnen ein wichtiges Werkzeug, Schmerzen bei der Kuh besser zu erkennen und zu bewerten. Das Scoringsystem ist auf den Sprachen Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch und Bulgarisch erhältlich!

Diese Arbeitsanleitung ist in Kooperation mit www.Milchpraxis.com entstanden

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